Schwesternbriefe: Alltagsmissgeschicke

Bevor es im nächsten Brief heftig wird, hier ein relativ leichtfüßiger u.a. mit Alltagsmissgeschicken von Elisabeth. Im Jahr 1977 ist Elisabeth 46 Jahre alt, Karin 33. Im Brief ist auch die Rede von einer Ablichtung vom „Leben nach dem Tod“, diese ist leider nicht erhalten geblieben. Aber Elisabeth hat Karin folgenden Zeitungsausschnitt mitgeschickt:

Schwesternbriefe: Ein Zimmer für sich allein

Beim Lesen von Karins Brief aus 1977 und auch später beim Abtippen fiel mir so oft Virginia Woolfs Essay „A Room of One’s Own“ aus 1929 ein, das 1978 erstmalig auf Deutsch erschienen ist. Ich habe dieses Buch irgendwann in den späten Neunzigerjahren gelesen, eines meiner ersten Bücher auf Englisch, ich habe nicht alles verstanden,…

Schwesternbriefe: Weihnachten 1960

Dieser Weihnachtsbrief von Karin an Elisabeth ist recht lang. Dünnes Durchschlagpapier, eng bedruckt auf der Vorder- und Rückseite, getippt auf einer mechanischen Schreibmaschine. Neben der anschaulichen Schilderung von Ärger mit den anderen beiden Schwestern ist u.a. auch einiges an Zeitgeist in Sachen Mode darin enthalten.

Projekt Schwesternbriefe

Ich habe jemanden kennengelernt. Eine Frau, die in Kürze 80 wird, sie heißt Mari. Wir haben uns angefreundet. Mari hat mich gefragt, ob ich die Briefe haben mag, die sie und ihre mittlerweile verstorbene Schwester Else einander sandten. Um sie zu lesen, etwas darüber zu schreiben, ein Projekt daraus zu machen, was auch immer. Ich…